Martin Zimmermann ist Althistoriker und Autor.
Er wuchs in Flensburg auf, besuchte dort bis zum Abitur das Alte Gymnasium und studierte anschließend Geschichte und Germanistik an der Universität Kiel, wo er 1987 das Erste Staatsexamen ablegte. 1990 promovierte er in Alter Geschichte an der Universität Tübingen mit einer Arbeit zur historischen Landeskunde Lykiens.
Anschließend war Martin Zimmermann dort bis 1997 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Frank Kolb. 1997 habilitierte er sich in Tübingen mit einer Studie zu Herodian und war von 1997 bis 2002 Akademischer Rat.
Seit 2002 ist Martin Zimmermann ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Einen Ruf an die FU Berlin lehnte er 2008 ab.
In München war er von 2004 bis 2014 Sprecher des Graduiertenkollegs „Formen von Prestige in den Kulturen des Altertums“ und von 2006 bis 2012 Sprecher des Schwerpunktprogramms „Die hellenistische Polis als Lebensform“.
Zwischen 2012 und 2021 war Martin Zimmermann an der Graduate School Distant Worlds beteiligt, deren Vorstand er in den letzten Jahren angehörte.
Im Jahr 2015 warb er eine Humboldt-Professur für Karen Radner ein und implementierte erstmals in einem althistorischen Seminar in Deutschland die antike Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens.
Martin Zimmermann ist Ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und war lange Zeit Mitglied der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des DAI sowie des Wissenschaftlichen Beirats der Gerda Henkel Stiftung.
Seit 2013 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Im Jahr 2019/20 war er Senior Research Fellow der Fritz Thyssen Stiftung im Historischen Kolleg in München. Auf dem 53. Deutschen Historikertag 2021 in München war er Sprecher des Ortskomitees.
Martin Zimmermann hält regelmäßig Vorträge in Verbänden, Unternehmen und Institutionen.