Bücher

Versunkene Welten
Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji

M. Zimmermann, Verlag C.H.Beck München 2026

Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte. Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Martin Zimmermann lässt uns bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji mit ganz neuen Augen sehen – nämlich mit denen der antiken Menschen selbst. 

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Lost Cities
Vom Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt

M. Zimmermann (Hrsg.), Verlag De Gruyter Oldenbourg 2024

Angesichts einer fortschreitenden Urbanisierung und der ungeheuren Erfolgsgeschichte der Siedlungsform „Stadt“ wird selten die paradoxe Kehrseite dieser Geschichte in den Blick genommen. Seit 5000 Jahren steht der Entstehung von Städten ihr Untergang gegenüber. Verlassene Städte sind ein geradezu allgegenwärtiges Phänomen aller Zeiten und Regionen. Die in den Band versammelten Aufsätze unterschiedlicher Disziplinen beschreiben, wie von der Antike bis in die aktuelle Zeitgeschichte Stadtruinen wahrgenommen wurden. 

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Die Teilung der Welt – Zeugnisse der Kolonialgeschichte

U. Schulz-Dornburg / M. Zimmermann, Wagenbach Verlag Berlin 2020

Ursula Schulz-Dornburgs historisch einmalige Fotografien zeigen das Archivo General de Indias in Sevilla vor seiner Sanierung. Seit 1785 sind hier 300 Jahre spanische Kolonialgeschichte in Amerika archiviert – darunter beispielsweise das Bordbuch des Kolumbus sowie der berühmte »Vertrag von Tordesillas«: 1494 zeichneten die Könige von Portugal und Spanien eine Linie durch den Atlantik und teilten die neu entdeckten Länder der Welt unter sich auf.

Martin Zimmermann unternimmt eine Reise ins Zeitalter der »Entdecker« und erzählt von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie – und vom unstillbaren Wunsch, sich die ganze Welt zu erschließen.

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The Division of the World
On Archives, Empires and the Vanity of Borders


Photographs by Ursula Schulz-Dornburg / written by Martin Zimmermann / translated by Henry Heitmann-Gordon, Haus Publishing London 2021 

Published here for the first time, Ursula Schulz-Dornburg’s historically unique photographs show the Archivo General de Indias in Seville before its redevelopment. Established in 1785, it is the archive of roughly 300 years of Spanish colonial history in the Americas. It houses 8,000 charts and around 90 million documents—among them Christopher Columbus’ logbook and the famous Treaty of Tordesillas which, mediated by the Pope and signed in 1494, entitled the Spanish and Portuguese kings to divide the world between them.
With this treaty as a starting point, the historian Martin Zimmermann takes the reader on a journey into the age of discovery and recounts stories of dangerous passages, encounters with the unknown, colonial brutality, the power of cartographers — and of the insatiable lust of colonialists to conquer, exploit, and own the world.

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Prosa schreiben
Literatur – Geschichte – Recht

I. Mülder-Bach / J. Kersten / M. Zimmermann (Hrsg.), Brill Verlag Paderborn 2019

Der Begriff der Prosa bietet wohl das einzige Beispiel für einen rhetorischen Terminus, der zu einer Leitmetapher der Moderne avancierte. Seit dem 18. Jahrhundert eignet diesem Begriff ein irreduzibler Doppelsinn: Einerseits bezeichnet er eine (schrift-)sprachliche Ausdrucksweise, die im Unterschied zum Vers metrisch nicht gebunden ist, andererseits eine Denkweise und eine Verfassung der modernen Welt, die in dieser ungebundenen Ausdrucksweise die ihr angemessene sprachliche Form findet.Die Beiträge des vorliegenden Bandes erkunden diesen Zusammenhang aus einer interdisziplinären Perspektive unter Bezug auf literarische und historiographische Prosa sowie die Prosa des Rechts.

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Die seltsamsten Orte der Antike
Gespensterhäuser, hängende Gärten und die Enden der Welt

M. Zimmermann, Verlag C.H.Beck München 2018

Vergessen Sie alles, was Sie über die Antike zu wissen glauben – und freuen Sie sich auf eine Reise zu Gärten der Liebe und uralten Bibliotheken des Orients, zu goldenen Pferdeställen im pharaonischen Ägypten und Geisterhäusern in Athen, zu Piratenstädten im Gebirge und zum Mittelpunkt der Welt! Jenseits des Forum Romanum un d der Akropolis gibt es Orte, von denen kein Lateinlehrer je erzählt hat. Zu ihnen gehört das einst mächtige Eridu, im Bewusstsein der Sumerer die Urstadt der Welt, ebenso wie Megalopolis, das so fremd anmutet wie die leerstehenden Megacitys im heutigen China. Aber auch das Grabmal der ägyptischen Herrscherin Kleopatra in Alexandria – Symbol einer der größten Liebesgeschichten der Menschheit – ist eine dieser seltsamen Stätten, die es kennenzulernen lohnt. 

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I luoghi più strani del mondo antico

M. Zimmermann, Einaudi Turin 2019

Questo libro, intelligente e curioso, introduce il lettore in 40 luoghi davvero insoliti del mondo antico e illumina aspetti del passato poco noti ma significativi, portando alla luce un’inedita storia culturale di civiltà solo apparentemente familiari.

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Die seltsamsten Orte der Antike
Gespensterhäuser, hängende Gärten und die Enden der Welt

– Chinesische Übersetzung – 

History Takes Place: Rome. Dynamics of Urban Change

A. Hofmann / M. Zimmermann (Hrsg.), Jovis Verlag GmbH Berlin 2017

Die Publikation dokumentiert die Ergebnisse einer Sommerakademie, die im September 2014 in Rom stattgefunden hat.
Nachwuchswissenschaftler – Archäologen, Architekten, Historiker, Kunsthistoriker, Stadtplaner sowie Kultur- und Sozialwissenschaftler – erforschten die Geschichte und Gegenwart der Metropole und erkundeten die „Ewige Stadt“.

Der englischsprachige Band versammelt eine breite Palette von Fragestellungen und Fallstudien, die auf den Forschungsprojekten der Sommerakademie-Teilnehmer mit besonderem Augenmerk auf das 19. bis 21. Jahrhundert basieren. Im ersten Teil werden die unterschiedlichen Zeitschichten in der Topographie Roms wahrgenommen und analysiert. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Bewahrung des Kulturerbes und der Bedeutung der Ruinen in der Stadtlandschaft. Die letzten Kapitel laden den Leser dazu ein, über die Transformation des Raums im modernen Rom nachzudenken. Die ZEIT-Stiftung hat die Sommerakademie und die Publikation mit finanzieller Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung realisiert.

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Urbane Strukturen und bürgerliche Identität im Hellenismus
Die hellenistische Polis als Lebensform – Band 5

A. Matthaei / M. Zimmermann (Hrsg.), Verlag Antike Heidelberg 2015

Das DFG-Schwerpunktprogramm „Die hellenistische Polis als Lebensform“ (2006-2012) zieht mit diesem Band Bilanz. Die Resümees der beteiligten Projekte dokumentieren die Vitalität, die den urbanen Alltag der hellenistischen Poleis ausmachte. Nicht der Untergang der klassischen Poliswelt, wie lange angenommen, prägte diese Zeit. Im Gegenteil lassen sich sehr dynamische Transformationsprozesse nachweisen, klare Belege dafür, dass die Polis als politische Institution wie als urbanes Gebilde regelrecht blühte. An der Entwicklung des städtischen Raumes, der Architektur, aber auch am politischen, rechtlichen, religiösen und sozialen Leben kann man ablesen, wie vielfaltig, innovative und zukunftsweisend die hellenistische Praxis in Politik und urbaner Gestaltung war. 

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Stadtkultur im Hellenismus
Die hellenistische Polis als Lebensform – Band 4

A. Matthaei / M. Zimmermann (Hrsg.), Verlag Antike Mainz 2013

Die hellenistische Polis zeichnete sich dadurch aus, dass in Stadtbild und politischer Organisation neben Elementen der Beharrung auch ein dynamischer Wandel zu beobachten ist. Die Polis erwies sich auch innerhalb der hellenistischen Königreiche als sehr lebendige und aktive politische Einheit. Von besonderem Interesse ist das Zusammenspiel von urbaner Gestalt und gesellschaftlicher Formation in allen wichtigen Bereichen des öffentlichen, aber auch privaten Lebens. Soziale, religiöse und politische Praktiken zeigen eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit, die sich gleichermaßen in neuen urbanen Strukturen spiegelt.

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Stadtbilder im Hellenismus
Die hellenistische Polis als Lebensform – Band 1

M. Zimmermann (Hrsg.), Verlag Antike Berlin 2009

Die hellenistische Zeit ist im östlichen Mittelmeerraum durch eine Blüte der griechischen Polis geprägt. Auch unter den, im Vergleich zu den vorhergehenden Jahrhunderten, stark veränderten Rahmenbedingungen dieser Zeit, hält die Verbreitung und Differenzierung dieser politischen Organisationsform unvermindert an. Die charakteristischen Formen bürgerlicher Identität und politischer Gemeinschaftsbildung finden ihre Entsprechung in der architektonischen Gestaltung des öffentlichen Raumes und der Formierung neuer Stadtbilder.

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Divus Augustus
Der erste römische Kaiser und seine Welt

R. v. d. Hoff / W. Stroh / M. Zimmermann, Verlag C.H.Beck München 2014

„Habe ich meine Rolle gut gespielt? Nun, so klatscht Beifall!“ Mit diesen Worten hat sich vor genau 2000 Jahren Augustus, der erste römische Kaiser, von der Welt verabschiedet. Es war eine Welt, die er ebenso gewaltig wie gewalttätig umgestaltet hatte.
Dieser reich bebilderte Band leistet mehr als eine gewöhnliche Biographie: Mit Ralf von den Hoff (Klassische Archäologie), Wilfried Stroh (Klassische Philologie) und Martin Zimmermann (Alte Geschichte) verfolgen drei herausragende Vertreter ihrer Disziplinen die Spuren, mit denen sich Augustus in der Welt verewigt hat – in Geschichte, Kunst und Literatur. 

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Gewalt
Die dunkle Seite der Antike

M. Zimmermann, DVA München 2013

In der Rückschau erscheint uns die Antike oft als helle, aufgeklärte Epoche, ein Lichtblick der Menschheitsgeschichte. Dabei vergessen wir jedoch, dass auch die antiken Hochkulturen von Gewalt durchdrungen waren, dass ihre Zeugnisse in Bild und Schrift von Schlachten, Morden und Misshandlungen sprechen. Im Mittelpunkt dieses Buches stehen daher nicht edle Körper, die strahlende Marmorarchitektur und die literarische Hochkultur, sondern die schrecklichen Gewaltexzesse, die diese Epoche ebenfalls prägten. Wie grausam regierten die Herrscher der Antike? Wie und zu welchem Zweck wurde Gewalt dargestellt?

Martin Zimmermann widmet sich erstmals der bisher wenig beachteten Schattenseite der Antike und zeigt, welche Schlüsse wir aus den blutrünstigen Überlieferungen des Altertums ziehen müssen.

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Extreme Formen von Gewalt in Bild und Text des Altertums

M. Zimmermann (Hrsg.), Utz Verlag München 2009

Physische Gewalt ist eine Universalie der Kulturen und zu allen Zeiten zu beobachten. Besserung im Sinne einer Mäßigung oder einer Abnahme von Gewalt ist in der bisherigen Geschichte der Menschheit nicht festzustellen. Die Formen und der Umfang, in dem sie ausgeübt wird, sind aber einem historischen Wandel unterworfen. Dieser Wandel selbst ist für den Historiker und Kulturwissenschaftler von Interesse, denn jede Zeit findet zugleich besondere Ausdrucksformen, in denen sie über physische Gewalt kommuniziert. Diese mediale Verständigung über physische Gewalt ist ein zentraler Schlüssel zum Verständnis der Kulturen. Die Art und Weise, in der extreme Formen von Gewalt verboten, zugelassen und in Bildern wie Texten thematisiert werden, offenbart zeit- und kulturspezifische Regeln und Ordnungsmuster.

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Propaganda – Selbstdarstellung – Repräsentation
im römischen Kaiserreich des 1. Jhs. n. Chr.

G. Weber / M. Zimmermann (Hrsg.), Historia Einzelschriften Bd. 164, Franz Steiner Verlag Stuttgart 2003

Im Dezember 2000 fand an der Universität Tübingen ein Kolloquium verschiedener historischer und altertumskundlicher Disziplinen statt. 
Aus dem Inhalt:
G. Weber / M. Zimmermann: Die Leitbegriffe des Kolloquiums in der Forschung zur frühen Kaiserzeit
A. Eich: Die Idealtypen „Propaganda“ und „Repräsentation“ als heuristische Mittel bei der Bestimmung gesellschaftlicher Konvergenzen und Divergenzen von Moderne und römischer Kaiserzeit
A. Kolb: Wege der Übermittlung politischer Inhalte im Alltag Roms H. Niquet: Inschriften als Medium von „Propaganda“ und Selbstdarstellung
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Geschichtsschreibung und politischer Wandel im 3. Jh. n. Chr.

M. Zimmermann (Hrsg.), Historia Einzelschriften Bd. 127, Franz Steiner Verlag Stuttgart 1999

Kolloquium zu Ehren von Karl-Ernst Petzold anläßlich seines 80. Geburtstags (Juni 1998)
Aus dem Inhalt:
M. Zimmermann: Enkomion und Historiographie: Entwicklungslinien der kaiserzeitlichen Geschichtsschreibung vom 1. bis zum frühen 3. Jh. n. Chr.
H. Krasser: Lesekultur als Voraussetzung für die Rezeption von Geschichtsschreibung in der Hohen Kaiserzeit
Th. A. Schmitz: Performing History in the Second Sophistic M. G. Schmidt: Politische und persönliche Motivation in Dios Zeitgeschichte
M. Zimmermann: Herodians Konstruktion der Geschichte und sein Blick auf das stadtrömische Volk
Th. Hidber: Zeit und Erzählperspektive in Herodians Geschichtswerk 
und weitere

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Kaiser und Ereignis
Studien zum Geschichtswerk Herodians

M. Zimmermann, Vestigia, Beiträge zur Alten Geschichte, Bd. 52, Verlag C.H.Beck München 1999

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Phellos
Geschichte und Archäologie einer zentrallykischen ­Stadtanlage und ihrer Nekropolen

O. Hülden / M. Zimmermann (Hrsg.), PeWe-Verlag Hamburg 2025

In diesem Band werden die Ergebnisse umfangreicher Feldforschungen in Phellos vorgestellt, die ein faszinierendes Bild der Stadtgeschichte zeichnen – von der Archaik bis in die byzantinische Zeit. Anhand der Befestigungsanlagen, öffentlichen Bauten, Wohnhäusern und ausgedehnten Nekropolenareale von Phellos werden urbane Transformationsprozesse nachvollzogen, die kleinere Siedlungen im Zuge der politischen Entwicklungen Lykiens durchlebten. Sie spiegeln die Anpassungsfähigkeit der Einwohner an wechselnde äußere Bedingungen wider, weshalb sich anhand von Phellos anschaulich demonstrieren lässt, wie es kleine Städte schafften, die Veränderungen ihrer Zeit aktiv mitzugestalten und als eigenständige Poleis zu bestehen.

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Das Xanthostal Lykiens in archaisch-klassischer Zeit
Eine archäologisch-historische Bestandsaufnahme

M. Zimmermann (Hrsg.), Vandenhoek und Ruprecht Verlag Göttingen 2018

In dem Band werden die Forschungsergebnisse eines Projektes veröffentlicht, das die Universitäten Bordeaux und München im südlichen Kleinasien in der antiken Landschaft Lykien durchgeführt haben. In den Beiträgen des internationalen Teams werden die archäologischen Monumente der archaisch-klassischen Zeit und lykische Sprachdenkmäler vorgestellt. Dieser Band bietet die erste vollständige Erfassung der frühen Siedlungen des bedeutenden Flusstals und eine Betrachtung zur Sprachgeschichte der Region in vorhellenistischer Zeit. In Beiträgen zu einem herausragenden Grabbau der Stadt Xanthos sowie zum Mythos des kollektiven Selbstmords ihrer Bewohner werden neue Einblicke in lokale Identität und die Repräsentation der Herrscherfamilie gewährt.

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Pergamon
Geschichte, Kultur, Archäologie

M. Zimmermann, Verlag C.H.Beck München 2011

Seit rund 150 Jahren wird mit Pergamon eines der bedeutendsten Kulturzentren der alten Welt erforscht, und im Herbst 2012 steht diese antike Metropole im Zentrum einer Sonderausstellung des Pergamonmuseums zu Berlin. Martin Zimmermann erzählt die Geschichte der Stadt von den ältesten Siedlungsspuren bis zu ihrer Neugründung als Bergama in osmanischer Zeit. Darüber hinaus erläutert er die Geschichte der Ausgrabungen, beschreibt die wiederentdeckten Bauwerke – Paläste, Theater, Heiligtümer, Wohnbezirke – und lässt so die versunkene Kultur der Pergamener wieder lebendig werden.

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Der Traum von Troia: Geschichte und Mythos einer ewigen Stadt

M. Zimmermann (Hrsg.), Verlag C.H.Beck München 2006

Als Heinrich Schliemann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die uralte Festung Troia ausgrub und wähnte, endlich die steinernen Zeugen des Troianischen Krieges zu heben, kannte die Troia-Begeisterung allenthalben keine Grenzen mehr. Doch weder flammte sie seinerzeit erstmalig auf, noch ist sie zwischenzeitlich jemals völlig erloschen. Der Traum von Troia – der Mythen und Helden ebenso wie Entdecker und Forscher einschließt – ist vielmehr ein überzeitliches Phänomen. Die Menschen träumten ihn durch alle Geschichtsepochen von der Antike bis in die Gegenwart immer wieder neu, und so ist er im Laufe der Jahrtausende ein fester Bestandteil unserer Kultur geworden. In diesem eindrucksvollen Band beschreiben Archäologen, Philologen und Historiker, was die einzigartige Faszination des legendenumrankten Troia ausmacht und wie die Menschen seine Mythen zu allen Zeiten neu erdacht, erzählt und künstlerisch umgesetzt haben.

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Untersuchungen zur historischen Landeskunde Zentrallykiens

M. Zimmermann, Antiquitas Reihe 1, Bd. 42, Dr. Rudolf Habelt Verlag Bonn 1992 (Dissertation)

Martin Zimmermann analysiert die Entwicklung des zentralen Binnenraums Lykiens in enger Verbindung von Geographie, Archäologie und schriftlichen Quellen. Im Mittelpunkt stehen Landschaft, Siedlungsstrukturen, politische Organisation und territoriale Gliederung von der archaischen bis in die römische Zeit.

Zimmermann untersucht, wie natürliche Bedingungen, Verkehrswege und soziale Strukturen die Entstehung und Entwicklung von Städten und ländlichen Räumen prägten. Ziel der Arbeit ist es, Zentrallykien als historisch gewachsene Kulturlandschaft verständlich zu machen, nicht nur als Summe einzelner Fundorte.

Kinder- und Jugendbücher

Allgemeinbildung: Weltgeschichte – Das muss man wissen, Arena Verlag Würzburg 2007, Herbst 2018 überarbeitete und erweiterte Neuauflage
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Weltgeschichte in Geschichten, Arena Verlag Würzburg 2004 (Audiobook 2013) mit mehreren Folgeauflagen
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Allgemeinbildung: Das musst Du wissen – Große Persönlichkeiten, Arena Verlag Würzburg 2004, Paperback 2008, Audiobook 2008 (übersetzt ins Chinesische, Koreanische 2013) mit mehreren Folgeauflagen

Allgemeinbildung: Das musst Du wissen, Arena Verlag Würzburg 1.-9. editions 2002/2006, Paperback 2007, Übersetzt ins Chinesische und Koreanische, Audiobook 2008, mit mehreren Folgeauflagen